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Kinderwunsch: Warten auf den Storch

Plötzlich ist er da, der Wunsch nach einem eigenen Kind. Für viele Paare beginnt dann eine aufregende Zeit mit Höhen und möglicherweise auch einigen Tiefen. Denn am Ende eines jeden Monatszykluses stellt sich die spannende Frage: Hat es diesmal geklappt? Wenn nicht, kann schon nach wenigen Monaten Unsicherheit und Enttäuschung aufkommen. Wichtig ist in so einem Fall, dass man als Paar versucht, entspannt zu bleiben. Zusätzlich gibt es einige Dinge, mit denen Paare dem Kinderwunsch auf die Sprünge helfen können, wie etwa die Bestimmung des Eisprungs, um so den besten Zeitpunkt für die Befruchtung zu ermitteln. Darüber hinaus empfiehlt sich auch schon vor der Schwangerschaft eine ausreichende Versorgung mit Folsäure, da das so genannte Folat an Zellteilungs- und Wachstumsprozessen mitwirkt. Diese finden besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel statt, so dass Frauen bereits mit dem Kinderwunsch auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Folat (z.B. in Spinat, Mangold, Tomaten, Nüssen enthalten) achten sollten. Wird trotz ausgewogener Ernährung eine Unterversorgung festgestellt, so ist eine gezielte und ergänzende Aufnahme an Folsäure sinnvoll.



Wann ist der beste Zeitpunkt zum Schwanger werden?


Was passiert eigentlich jeden Monat im weiblichen Zyklus? Und wann ist der beste Zeitpunkt, um mit dem „Projekt Wunschkind“ erfolgreich zu sein? Die Antwort liefern die weiblichen Hormone – unter anderem das luteinisierende Hormon (LH) und das follikelstimulierende Hormon (FSH). Diese sorgen jeden Monat dafür, dass die Eizelle reift, der Eisprung stattfindet und sich die Gebärmutterschleimhaut aufbaut, um dem befruchteten Ei eine Grundlage zum Einnisten zu geben. Allerdings kann das Ei nur ca. zwölf Stunden lang befruchtet werden. Spermien können dagegen bis zu sieben Tagen in der Gebärmutter überleben und dort auf das Ei „warten“. Daher ist Geschlechtsverkehr vor dem Eisprung am erfolgversprechendsten. Doch wann genau findet der Eisprung statt Zykluslänge und Zeitpunkt des Eisprungs variieren von Frau zu Frau. Als Faustregel gilt: Ungefähr zwei Wochen nach Zyklusbeginn ist die Eizelle reif und macht sich auf den Weg durch den Eileiter. Mit Zykluskalender kannst Du Deinen Zyklus ganz einfach dokumentieren. Wenn Du genau bestimmen möchtest, wann Dein Eisprung stattfindet, kannst Du verschiedene Methoden anwenden, z.B. die Temperaturmethode oder Ovulationsstests aus der Apotheke. Frag doch einfach mal in der Apotheke Deines Vertrauens nach. Dort kann man Dich sicher ausführlich beraten.

Der Schwangerschaftstest

Nach dem Eisprung folgt die unruhige Zeit des Wartens und Hoffens, ob der Kinderwunsch in Erfüllung gegangen ist. Ein Schwangerschaftstest schafft nach dem Ausbleiben der Periode Klarheit darüber. Diesen kann man bequem zu Hause durchführen. Aber was wird bei einem Schwangerschaftstest eigentlich gemessen? In den ersten Wochen nach dem Einnisten des befruchteten Eis produziert der weibliche Körper das „Schwangerschaftshormon“ HCG (Human-Chorion-Gonadotropin). Der Schwangerschaftstest reagiert bei Kontakt mit diesem Hormon. Testen kannst Du ab dem ersten Tag der ausbleibenden Periode. Bei einem positiven Ergebnis solltest Du einen Termin bei Deinem Frauenarzt vereinbaren, um hundert Prozent sicher zu sein. Dein Frauenarzt kann ca. vier Wochen nach der Befruchtung z.B. per Ultraschall nachweisen, ob Du schwanger bist. Wenn ja, kannst Du mit dem ersten Foto für das neue Familienalbum nach Hause gehen.

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